Team Baumann beendet German Masters auf Rang drei
vom 21.01.2018
Das deutsche Team um Skip Alexander Baumann das German Masters 2018 in Hamburg auf dem dritten Platz abgeschlossen. Im Halbfinale unterlag das Nationalteam des Deutschen Curling-Verbandes mit Baumann, Manuel Walter, Daniel Herberg und Sebastian Schweizer dem favorisierten schottischen Vize-Europameister, dem Team um Skip Kyle Smith, der auch bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang antreten wird, mit 1:6. Das zweite deutsche Team, die Junioren-Auswahl um Skip Klaudius Harsch, war bei seinem ersten Turnier auf der World Curling Tour nach der Vorrunde ausgeschieden.

„Eigentlich war es kein schlechtes Spiel von uns, aber wenn man an so einem Tag auf so starke Schotten trifft, dann muss schon vieles zusammenpassen“, sagte Skip Baumann, der mit leichten Knieproblemen ins Spiel gegangen war. „Die haben heute fehlerfrei gespielt, und wir haben eben unsere Fehler gemacht.“

Team Smith hatte den Hammer und kontrollierte damit von Beginn an das Geschehen auf dem Eis. Im ersten End verzichtete man darauf, nur einen Stein zu schreiben und nutzte dann im zweiten die Chance auf zwei. Als dann im dritten End ein Stein gestohlen wurde, wurde schon deutlich, in welche Richtung es heute laufen würde, weil beim Team Baumann bis dahin einige Steine nicht so kamen wie gewünscht. Immerhin verkürzten die Deutschen im vierten End mal um einen Zähler, doch als der Masters-Zweite aus dem Vorjahr mit einem Dreierhaus auf 6:1 stellten, bot das Team Baumann den Handschlag an und beendete die Partie vorzeitig.

„Insgesamt“, so Baumann, „sind wir aber zufrieden mit diesem Turnier. Das ist in 2018 schon unser zweites Halbfinale auf der World Curling Tour, zum zweiten Mal Rang drei. Das macht schon Spaß gerade.“ Daran wolle man dann auch beim letzten WCT-Turnier der Saison im schottischen Aberdeen anknüpfen.

Schweizer Team Pfister im Finale gegen Team Smith

Das Schweizer Duell im zweiten Halbfinale entschied das Team um Marc Pfister gegen das Team Schwaller für sich. Dabei schienen die Juniorenweltmeister von 2014 aus Bern sich mit einem starken Dreierhaus zum 4:1 im dritten End auf die Siegerstraße gebracht zu haben. Das Team Pfister bleib jedoch im Spiel, hatte nach dem siebten End noch mal auf 4:5 verkürzt. Mit dem letzten Stein im achten End hätte Yannick Schwaller gegen zwei Pfister-Steine einen Draw besser legen müssen, doch der Stein geriet ein Stück zu lang, sodass ein gegnerischer besser liegen blieb und die Partie ins Extra-End ging. Und auch dort spielte das Team Pfister präziser. Das Team Schwaller brachte die letzten drei Steine nicht, sodass die Gegner am Ende einen Stein zum Sieg und damit zum Finaleinzug gegen den Vorjahreszweiten vom Team Smith stehlen konnten.

» Alle Infos zum Turnier auf www.curling-masters.de
TERMINE
2018
09. Februar
Olympische Winterspiele 2018
in PyeongChang (KOR)
03. März
World Junior Championships
in Aberdeen (SCO)
09. März
Paralympische Spiele 2018
in PyeongChang (KOR)
www.curlingticket.de