Mixed-Doubles-WM: Playoff-Runde ohne deutsches Team

vom 28.04.2017
Die WM-Debütanten Julia Meißner und Andy Büttner haben die Überraschung bei der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft im kanadischen Lethbridge nicht geschafft. Nachdem die beiden letzten Gruppenspiele gegen die Türkei und England verloren wurden, wird das Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung stattfinden.Dabei hatte es gegen die Türkei gut begonnen. Das Geisinger Duo stahl gleich im ersten End einen Stein und schaffte das auch im zweiten und dritten Durchgang. Doch mit einem Zweierhaus im vierten End für die Türken kippte das Spiel. Im fünften End stahl nun der Gegner seinerseits einen Stein zum 3:3-Ausgleich. Deutschland schrieb daraufhin wieder selbst auch nur einen Stein, wohingegen die Türken in ihrem Power Play mit einem Viererhaus die Partie entschieden. Das DCV-Team versuchte es im Schlussend ebenfalls mit dem Power Play, mussten jedoch, statt zumindest nochmal zu verkürzen, einen weiteren gestohlenen Stein zum 4:8-Endstand aus deutscher Sicht hinnehmen.
Auch gegen die WM-erfahrenen Engländer ließ es sich zunächst gut an. Die DCV-Curler nutzten den Hammer zu einem Zweierhaus, doch auch die Gegner konterten mit zwei Steinen und stahlen dann im dritten End gleich noch einen. Drei deutsche Steine im vierten End bedeuteten eine 5:3-Führung zur Halbzeit. England nahm anschließend sein Power Play und verbuchte ebenfalls drei Steine. Diesmal konnte Deutschland nicht kontern, England stahl zwei Steine und lag so plötzlich mit 8:5 vorn. Die Geisinger mussten im siebenten End nur einen Stein schreiben, sodass England mit dem Recht des letzten Steins im Schlussend noch einen Stein zum 9:6 schrieb und die Partie damit nach Hause brachte.
„Gegen England war es nochmal eine gute Leistung. Wir waren bis zum Schluss dran, aber am Ende hat es gegen das erfahrene Team nicht ganz gereicht“, konstatierte Julia Meißner, die aber ein positives Fazit von ihrer ersten WM zieht: „Insgesamt können wir für unsere erste WM überhaupt und in dieser starken Gruppe zufrieden sein, auch wenn in manchen Ends sicher mehr drin gewesen wäre.“
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(Foto: WCF)
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